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Ginger Ale im Test: Thomas Henry vs Schweppes vs Stardrink vs gut+günstig

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Ihr wisst, dass ich großen Marken skeptisch gegenüber stehe. Außer Nutella, wobei ich sagen muss, dass ich die neue Nutella noch gar nicht gegessen habe. Neue Nutella? Ja, das Rezept wurde verändert. Heller ist der Brotaufstrich, etwas mehr Zucker.

In diesem Test wird es um Ginger Ale gehen. Ich teste vier verschiedene Sorten auf Herz und Nieren. Zwei Vertreter der Markenfraktion, zwei viel günstigere No-Name-Produkte.

Freunde, Zeit für einen kleinen Getränketest.Ich habe Post von euch bekommen mit Sätzen wie „Alderrrr, du bist der einzige der real geblieben ist in diesem Blogger-Game voller Versager“ oder „Ich feier so hart deine Ehrlichkeit, das ist so mega nice, dreh den Swag auf.“

Und ja, ich stehe dazu, dass meine Leser größtenteils zurückgebliebene Jugendliche sind, die den ganzen Tag Joints rauchen und erst mal auf ihr Leben klar kommen sollten.

In meinem letzten Getränketest verkostete ich zwei Bitter Lemons. Das Ja-Produkt konnte sich hier völlig überraschend gegen Schweppes durchsetzen.

Jetzt aber schnell rein in den Test der Ginger Ale. Ginger bedeutet auf Englisch Ingwer, daher ist Ginger Ale eine Art Ingwerlimonade.

Kann Thomas Henry die anderen Ginger Ales im Test schlagen?

—–1—–Thomas Henry Ginger Ale

Das Produkt war noch teurer als Schweppes. Das Zeug schmeckt ziemlich künstlich und irgendwie chemisch. Mein Bruder hielt dieses Produkt im Blindtest für das Billigprodukt. Fazit: Das Getränk ist geschmacklich noch in Ordnung. Note 4. Allerdings gnadenlos überteuert, so dass man das Preis-/Leistungsverhältnis mangelhaft nennen muss.

—–2—–gut und günstig Ginger Ale

Das Produkt kostet etwa ein Drittel von Thomas Henry. Der Geschmack kommt sehr natürlich daher, vollmundig. Echt eine positive Überraschung. Geschmacksnote 2, Preis/Leistung kann man nur sehr gut nennen.

—–3—–Schweppes Ginger Ale

Kostet etwas weniger als Thomas Henry und damit ebenfalls deutlich mehr als das Pendant von gut und günstig und Stardrink. Das Getränk ist in Ordnung. Ecken und Kanten abgeschliffen, so dass es den Mainstream-Geschmack treffen sollte. Geschmacklich befriedigend. Preis/Leistung würde ich noch als ausreichend bezeichnen.

—–4—–Stardrink Ginger Ale

No-Name Getränk Nummer Zwei. Kostet wie das Erzeugnis von gut und günstig recht wenig. Ich dachte vorher: Oh nein, was will man von einer Marke namens Stardrink schon erwarten? Beim Test erlebe ich jedoch eine Überraschung: Der Geschmack ist durchaus ansprechend. Ich trinke es gerade. Schmeckt absolut natürlich, aber nicht ganz so ausgewogen wie der Testsieger von gut und günstig. Geschmacklich noch gut zu nennen, kann man das Preis/Leistungsverhältnis nur als richtig gut bezeichnen.

Das Fazit

Der Test offenbart eine Konsumentenverarsche der Marken Thomas Henry und Schweppes beim Ginger Ale. Die günstigen Produkte schmecken mir besser als die hochpreisigen aus dem Hause Thomas Henry und Schweppes. Daher meine Empfehlung: Keine Angst davor, die No-Name-Produkte von gut und günstig und Stardrink auszuprobieren. Von Schweppes konnte man dasselbe übrigens bereits beim Bitter Lemon beobachten.

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Autor: Alltagsoekonom

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