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Gastbeitrag: Sieben goldene Tipps zum Brettspiel Keltis

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Bei Keltis handelt es sich um das Spiel des Jahres 2008. In diesem Beitrag finden Sie sieben Tipps, die Ihnen einen Vorteil gegenüber Mitspielern verschaffen.

Die Meinungen zu Keltis gehen weit auseinander. Auf der einen Seite gibt es Menschen, die Keltis für ein gelungenes Spiel für zwischendurch halten, auf der anderen Seite kritisieren andere einen zu hohen Glücksanteil. Sicherlich ist der Glücksanteil bei Keltis nicht zu verachten, langfristig wird jedoch der geschicktere Spieler den Großteil der Partien gewinnen.

Hier die 7 goldenen Tipps zu Keltis:

 1.) 2 Wunschsteine sichern!

Nur die „Wunschsteine“ verschwinden vom Spielfeld, sobald ein Spieler das Feld erreicht. Bei den Wunschsteinen geht es also um die Wurst. Sie sollten versuchen, bei mindestens einem Pfad, auf dem Wunschsteine liegen, der erste zu sein – und sich nicht überholen zu lassen, bis Sie die Steine erreicht haben. Ihr Ziel ist es, 2 Wunschsteine zu bekommen. Gleich zu Beginn sollte die Strategie auf dieses Ziel ausgerichtet werden (mehr Wunschsteine sind dann eine willkommene Zugabe, lohnen sich aber erst wieder richtig vom Sprung von 4 Steinen auf 5 Steinen).

2.) Auf den 1-Punkte, den 6- Punkte und den 10-Punkte Stein kommt es an!

Es gibt drei große Punktesprünge: Wenn Sie den Negativbereich verlassen (auf den 1-Punkte Stein). Wenn Sie in den Zielbereich kommen (auf den 6-Punkte Stein). Und wenn Sie den Zielstein erreichen (Keltis brettspiel10-Punkte Stein). Auf diese Steine sollten Sie Ihre Strategie ausrichten. Schwache Farben können Sie nur bis zum 1-Punkte Stein planen, insbesondere wenn Sie auf dem Weg dahin noch einen Wunschstein oder ein Kleeblatt mitnehmen können (Siehe Tipp 3.) Mittelstarke Farben können Sie bis zum 6-Punkte Stein planen (aber Schluss des Spiels beachten – siehe Tipp 6). Und die vermutlich stärkste Farbe sollten Sie für den 10-Punkte Stein einplanen – gleich als Doppelten (siehe Tipp 4).

3.) Kleeblätter strategisch einsetzen!

Sie sollten so viele Kleeblätter mitnehmen wie möglich (wählen Sie vor allem Reihen mit vielen gut erreichbaren Kleeblättern!). Diese zusätzlichen Züge sollten Sie nicht nur in der Reihe einsetzen, in denen das Kleeblatt liegt, sondern immer in der Reihe, in der Ihnen der zusätzliche Zug am meisten bringt (oft dort, wo Sie noch Züge benötigen, um auf den 6-Punkte Stein oder den 10-Punkte Stein zu kommen- ggf. aber auch, um weitere Kleeblätter oder einen Wunschstein zu erreichen).

4.) Den „Großen“ auf die Zehn bringen!

Die 20 Punkte für den Großen auf dem Zielfeld sind ein wichtiger Schritt zum Sieg. Wenn sich zu Beginn noch keine „starke“ Farbe abzeichnet lieber erst mal abwarten. Und wenn Sie die große Figur dann ins Rennen schicken und es doch mit weiteren Karten bei der Farbe hapert: Füttern Sie ihn mit Kleeblättern aus anderen Reihen!

5.) Auf die ausgelegten Karten der Mitspieler achten!

Wenn Sie überlegen, ob es sich noch lohnt „eine neue Farbe aufzumachen“ oder davor zurückschrecken, einen größeren Zahlensprung (zum Beispiel nach einer 3 eine 8 zu legen) zu machen: Schauen Sie sich auch genau an, was Ihre Mitspieler bereits abgelegt haben. Wenn die zum Beispiel schon viele Karten zwischen dem Zahlensprung ausgelegt haben, spricht das dafür, den Sprung zu machen (da Sie nicht mehr viele Karten bei dieser Farbe erwarten können).

6.) Beim Ablegen nichts verschenken!

Bevor Sie mit dem Ablegen beginnen, prüfen Sie nochmal ob Sie nicht doch noch eine Farbe aufmachen und zumindest bis zum 1-Punkte Feld spielen können. Und prüfen Sie genau welche Karten den Mitspielern nützen könnten. Diese sollten Sie wenn irgend möglich nicht ablegen: Sie haben nichts zu verschenken.

7.) Kurz vor Spielende: Nochmal alles rausholen!

Wenn das Spielende naht, sollten Sie immer stärker auf die Grenzpunkte achten – also auf die mit dem jeweils nächsten Zug zu erzielenden Punkte. Also immer mal wieder nachzählen, wie viele Figuren schon den Zielbereich erreicht haben, und wie viele davor positioniert sind und gute Chancen zum Aufrücken haben (gute Chancen zum aufrücken bestehen dann, wenn die Farbe noch nicht ausgereizt wurde, also noch Raum für höhere bzw. niedrigere Karten besteht.) Und dann rechtzeitig auf Angriffsmodus stellen (um die Punkte zu sichern am Ende ruhig auch größere Zahlensprünge machen (z.B. von der 5 auf die 10)). „Parken“ Sie ruhig eine Figur vor dem Zielbereich, damit Sie es mit dieser Figur in der Hand haben, das Spiel zu beenden.

 

Die Tipps zu Keltis stammen von Nils Hesse, seines Zeichens begeisterter Brett- und Kartenspieler. Was sind Ihre Erfahrungen mit Keltis? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar!

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Autor: Alltagsoekonom

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