Wirtschaft einfach leben

Tipps zum Kartenspiel Wizard (1): Kalkulation der Stiche

| Keine Kommentare

Das Kartenspiel Wizard funktioniert denkbar einfach, stellt aber auch gewisse Ansprüche an den Spieler. Mit diesen Tipps sagen Sie die Anzahl Ihrer Stiche besser vorher.

Wizard besteht grob zusammengefasst aus zwei Teilen: Zuerst muss die Anzahl der eigenen Stiche kalkuliert werden. Danach sollte man im Spiel dafür sorgen, dass man die eigene Ansage erfüllt bzw. das man gegenüber den Konkurrenten nur wenig Punkte verliert.

Zuerst jedoch eine kleine Erklärung, was Wizard eigentlich ist. Wizard ist ein Kartenspiel, welches vom Amigo-Verlag auf den deutschen Markt gebracht wurde. Jeder Spieler erhält pro Runde eine wachsende Anzahl an Karten. Das Kartenset enthält die Zahlen 1-13 in vier verschiedenen Farben (grün, blau, rot und gelb) sowie vier Zauberer und vier Narren.

In jeder Runde muss jeder einzelne Spieler die eigene Anzahl Stiche vorhersagen. Je nach Regelversion geben dabei die Spieler ihre Tipps nacheinander oder gleichzeitg verdeckt ab. Außerdem gibt es eine Regelversion, nach der der letzte Spieler bei Tippabgabe hintereinander nicht die Anzahl Stiche tippen darf, durch die jeder Spieler exakt seine Vorgaben erreichen kann.

Wizard Logo

Bild: Die Frontansicht der Wizard-Hülle

Bei mehr als vier Spielern nimmt der Glücksaspekt zu

Wizard ist für 3-6 Spieler ausgelegt, wobei ich empfehle, das Spiel mit 3-4 Personen zu spielen. Mit 5 oder 6 Spielern wird der Glücksanteil einfach zu hoch, da man schwer eine Prognose über die eigene Stichzahl abgeben kann.

Nun aber zum Spiel: Der Ausgang einer Partie wird neben spielerischem Können durch eine große Portion Glück mitbestimmt. Wie bei vielen Spielen mit Glücksanteil ist es jedoch so, dass auf lange Sicht der clevere Spieler eine höhere Anzahl Partien gewinnen kann als der Durchschnittsspieler. In einer Partie kann es jedoch vorkommen, dass man schlechte Karten bekommt bzw. einem andere Spieler den Erfolg vereiteln und selbst der alte Wizard-Hase nicht hätte gewinnen können.

Was ist also wichtig, um die Chancen zu seinen Gunsten zu beeinflussen?

Zuerst ist wichtig, zu kalkulieren, wie viele Stiche man mit seinen Karten vermutlich holen wird. In den ersten Runden ist bei der Kalkulation entscheidend, wer die erste Karte spielen darf. Wenn ich etwa in Runde 2 eine gelbe 13 und eine gelbe 2 habe und bei Trumpf rot nicht die erste Karte spiele, dann macht es Sinn, 0 Stiche anzusagen, da man die 13 aller Vorraussicht nach bei einem anderen Farbstich oder wenn Trumpf ausgespielt wird entsorgen kann.

Mittlere Farbkarten machen das Tippen schwieriger

Sehr wichtig bei der Kalkulation ist grundsätzlich, mit Wahrscheinlichkeiten zu rechnen. So ist nur jede 15. sich im Spiel befindliche Karte statistisch gesehen ein Zauberer oder ein Narr.

Ebenfalls elementar ist sich klarzumachen, dass mittlere Farbkarten (6-9) schlecht sind, wenn man nicht noch weitere niedrige Karten von dieser Farbe hat. Diese mittleren Karten können nämlich schnell zu ungewollten Stichen führen, wenn zu wenig Stiche angesagt wurden und können kaum zu Stichen gemacht werden, wenn die Spieler zu viele Stiche angekündigt haben.

In den späten Runden kurz vor Schluß, wenn (fast) alle Karten verteilt sind, ist die Kalkulation sehr viel leichter, als noch zu Beginn. So kann man normalerweise damit rechnen, dass die meisten der eigenen 13-er Farbkarten gewonnen werden. Auch 12er Farbkarten haben eine gute Chance, zu eigenen Stichen umgemünzt zu werden.

Das Kartenspiel ist übrigens für wenig Geld erhältlich. Beispielsweise könnt ihr Wizard von Amigo hier bei amazon bestellen.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 2.5/5 (22 votes cast)
Tipps zum Kartenspiel Wizard (1): Kalkulation der Stiche, 2.5 out of 5 based on 22 ratings

Autor: Alltagsoekonom

Der Volkswirt schreibt hier über persönliche und ökonomische Lebensführung, über Gerechtigkeit und über Gesellschafts- und Kartenspiele. Er freut sich immer über Kommentare, Feedback und Kooperationsgesuche. Sehr gerne über das Kontaktformular dieser Seite oder per Mail. Ansonsten ist der gute Herr auch bei google+ zu erreichen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.