Peloton: Vom Pandemie-Helden zum Sanierungsfall

Wir erleben gerade den Beginn einer neuen Fitness-Ära.“ – so euphorisch klang Peloton-Chef John Foley im Jahr 2020. Tatsächlich schien es, als hätte die Pandemie das Unternehmen zum perfekten Zeitpunkt erwischt: Fitnessstudios waren geschlossen, die Menschen suchten Alternativen – und Peloton lieferte das Komplettpaket aus edlen Bikes, Laufbändern und Streaming-Kursen.

Doch nur wenige Jahre später ist von dieser Euphorie kaum noch etwas übrig. Die Aktie, einst bei über 130 Euro, dümpelt heute bei etwa 7 Euro. Was ist passiert?

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Harry Brot- wie Großbäckereien den Bäcker um die Ecke verdrängen

Freitag hatte ich mit einem Kumpel die Gelegenheit, das Werk von Harry Brot in Troisdorf zu besichtigen. Beeindruckend die Produktionslinien, die vollautomatische Herstellung von Brot und Brötchen, die Hitze neben dem Ofen und die Kälte kurz darauf im Kühlregallager.

Nicht nur die Herstellung von Brot und Brötchen ist automatisiert, auch die Verpackung in Plastiktüten und das verpacken in Kartons finden durch Maschinen statt. Pro Fertigungsmaschine betreut typischerweise eine Person die Produktion – im Hochlohnland Deutschland ist dieser hohe Automatisierungsgrad sehr wichtig, um zu geringen Kosten herstellen zu können.

Es ist sehr auffällig, wie viel automatisiert ist. Menschen werden fast nur noch für den Transport der Produkte auf Paletten gebraucht – sie verwenden dafür extrem lange Hubwagen. Vor allem erscheint so eine Großbäckerei als Logistikbetrieb. Rohstoffe, Kartons und weitere Materialien werden sauber aufgereiht – um höchstmögliche Prduktion zu gewährleisten.

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