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Kotzen von Eiskaffee und Sylter Sauce

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Zuerst war die Sylter Sauce von Netto noch ganz lecker. Zwar nicht ganz so toll wie die großartige Sylter Sauce von „Zum Dorfkrug“, aber auch ganz lecker und viel günstiger. Doch nach einigen Wochen und mehreren Salaten mit der Sauce der Marke „Delique“ dachte ich: Jetzt wirds ekelig. Der Geschmack fühlte sich immer künstlicher an.

Wenn ich heute nochmal Sylter Sauce kaufe, dann greife ich zum teuren Markenprodukt, das ich noch viel öfter konsumiert habe und auf das ich mich noch nicht abgegessen habe. Doch wieso isst man sich eigentlich auf bestimmte Produkte ab? Und wie kann man das verhindern?

Beim Netto gibt es zwei Sorten von Eiskaffees. Einmal den teuren der Marke Emmy und den günstigen „Maxima Cafe“. Den Maxima Cafe hielt ich erst für eine geschmacklich gute Alternative zum Emmy-Produkt, doch mittlerweile widert mich der ekelig süße Geschmack des Kaffeegetränks nur noch an. Da ich vor kurzem einen Eiskaffee von Emmy probiert habe, kann ich sagen, dass ich auch das Markenprodukt leicht eklig fand.

Weitere Beispiele: Eine Nudel-Bärlauchmischung aus dem Penny Markt. Günstige Tiefkühl-Bandnudeln von LIDL. Beides Produkte, die ich zunächst sehr mochte, die ich aber kaum noch einmal anrühren werde in diesem Leben.

Zurück zum Slatadressing. Eine gute Alternative zur gekauften Sylter Sauce ist übrigens eine selbstgemachte Joghurtsauce aus den Grundzutaten Joghurt, Senf und Olivenöl. Der Geschmack ist nicht überragend und sicherlich nicht direkt vergleichbar, doch aufgrund des natürlichen Geschmacks lässt der Abesseffekt trotz meines Dauerkonsums auf sich warten. Zur Abwechslung mische ich mir auch öfter mal ein Honig-/Senf-/Öl-Dressing zusammen. Schmeckt noch etwas besser, dem Zucker sei Dank.

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Der Höhlenmensch: Stammkunde bei Mc Donald’s

Statt eines Eiskaffees mache ich mir im Mixer jetzt häufiger leckere Shakes, manche sagen auch Smoothies. Milch, Banane, eine Hand voll Wallnüsse, ein Teelöffel Hönig in den Mixer und fertig ist ein richtig leckerer Shake. Oder Orangensaft mit Birnen und einem kleinen Stück Ingwer. Beides extrem lecker und nahrhaft.

Natürliche, frisch zubereitete Zutaten für lang anhaltenden Genuss

Woran liegt es, dass bei meinen selbstgemachten Dressings und Shakes der Abesseffekt ausbleibt? Es liegt an der Natürlichkeit. Frisch zubereitete, natürliche Speisen. Im Gegensatz dazu besitzen Fertigprodukte, meiner Vermutung nach vor allem die sehr billigen, viele künstliche Stoffe, beispielsweise um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Und da es im Leben kaum etwas umsonst gibt, stehen den Vorteilen dieser Produkte, den günstigen Preisen und ihrer lange Haltbarkeit, der Nachteil des Abessens gegenüber.

Da ich mittlerweile mehrmals in der Woche Salate mit frischen Zutaten esse, merke ich mittlerweile, wie ich kaum noch Lust auf Standardfraß in Form von Fertigprodukten oder Massenware ala Mc Doof habe. Was nicht heißt, dass ich komplett auf künstliche Produkte verzichte. Ich konsumiere häufiger mal Energy Drinks, vielleicht mache ich da auch noch einen Beitrag zu.

photo credit: Banksy’s caveman via photopin (license)

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Autor: Alltagsoekonom

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