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Gastbeitrag: Fotos online anbieten und damit Geld verdienen

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Gerade in Zeiten der Digitalisierung sind Fotos eine interessante Einnahmequelle. Nicht nur eingefleischte Profis, sondern auch Amateure können diese Chance nutzen. Bereits Grundkenntnisse der Fotografie sind ausreichend. Besonders dann, wenn die Bilder mit Photoshop oder einem anderen Bildberatungsprogramm optimiert und dadurch potentiellen Kunden schmackhaft gemacht werden.

Der Bedarf an Fotos ist hoch. Nutzungsrechte lassen sich sowohl an Privatpersonen als auch Gewerbetreibende verkaufen. Dank des Internets gibt es genügend Möglichkeiten seine Bilder an den Mann zu bringen. Allerdings gilt es bei bestimmten Fotos die erforderlichen Freigaben einzuholen. Nicht nur bei erkennbaren Personen, sondern auch bei privaten Gebäuden ist eine schriftliche Zustimmung notwendig. Erst dann ist ein rechtlich einwandfreier Verkauf möglich.

Fotos im eigenen Onlineshop anbieten

Wer Fotos verkaufen möchte, kann das unter anderem über einen eigenen Onlineshop tun. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist es den Onlineshop selber zu programmieren oder programmieren zu lassen. Letzteres ist bei manchen Plattformen sogar recht kostengünstig möglich. Beispielsweise dann, wenn Programmierer aus Indien beauftragt werden. Doch es geht auch anders. Dank des auf PHP basierenden Content-Management-Systems WordPress ist die Erstellung eines eigenen Onlineshops ziemlich einfach und preiswert. Programmierkenntnisse sind zwar auch hier hilfreich, jedoch keineswegs erforderlich. Wichtig ist lediglich, dass man sich mit dem System vertraut macht und ein passendes Theme auswählt. Themes für Onlineshops gibt es reichlich. Einige davon sind sogar kostenlos.

Eine weitere Möglichkeit ist es seinen Onlineshop über einen Anbieter im Internet laufen zu lassen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Erstellung unkompliziert ist und kaum Zeit in Anspruch nimmt. Außerdem wird die Logistik komplett vom jeweiligen Anbieter übernommen. Somit steht einem in kürzester Zeit ein voll funktionsfähiges E-Commerce-System zur Verfügung. Kostenlos ist das Ganze aber natürlich nicht. Wer auf diesen Service zurückgreifen möchte, sollte sich auf eine monatliche Gebühr und eine prozentuale Provision einstellen. Letzte wird allerdings nur dann fällig, wenn auch tatsächlich ein Verkauf über den Onlineshop stattfindet.

Fotos über Apps oder Plattformen anbieten

Doch nicht nur über einen Onlineshop lassen sich Fotos gewinnbringend verkaufen. Eine weitere Option ist das Nutzen von Apps oder Plattformen. Während solche Smartphone-Apps noch recht neu sind, gibt es entsprechende Plattformen schon seit längerer Zeit. Vom Prinzip her unterscheiden sich beide nur minimal. Um verkaufen zu können, muss lediglich ein Account erstellt werden. Anschließend sollte es bereits möglich seine Fotos hochzuladen und auf diese Weise Interessenten anzubieten. Gegebenenfalls kann dabei auch der Preis frei bestimmt werden. Es ist allerdings nicht unüblich, dass es diesbezüglich gewisse Vorgaben gibt. Außerdem müssen die eingereichten Bilder erst einmal freigegeben werden. Bei eigenen Bildern, die eine gewisse Qualität haben und keine Urheberrechte verletzen, sollte es aber keine Probleme geben.

Der Vorteil von Apps und Plattformen ist, dass relativ einfach ein großes Publikum erreicht werden kann. Dafür müssen die eigenen Fotos aber auch eine gewisse Sichtbarkeit haben. Daher empfiehlt es sich auf Nischenthemen mit wenig Konkurrenz zurückzugreifen. Wie zu erwarten ist auch dieser Service nicht komplett kostenlos. Bei einem erfolgreichen Verkauf wird einem nur ein Teil des ursprünglichen Verkaufspreises gutgeschrieben. Wie hoch dieser ist, hängt von der jeweiligen App oder Plattform ab. Wer sich einen gewissen Status erarbeitet hat, kann in der Regel mit Boni rechnen und infolgedessen höhere Gewinne erzielen.

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Autor: Alltagsoekonom

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