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Reise in die Niederlande – Part Twee

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Nachdem mein erster Beitrag über die Niederlande ein sehr großer Erfolg war und ungefähr zwei Aufrufe hatte, muss ich jedoch an dieser Stelle dringend meine Erlebnisse einer erneuten Reise in unser Nachbarland verarbeiten.

Dabei werde ich mich auf die Quintessenz fokussieren. Schnörkel lasse ich weg. Ich mache es ganz straight. Ihr werdet keinen überflüssigen Satz finden.

Es gibt einiges, was für euch interessant sein dürfte, wenn ihr die Niederlande als Reiseziel im Blick habt.

 

Ich hatte keine Kreditkarte mit dabei und nicht allzuviel Bargeld und dachte, dass ich nun leider einmal bei hohen Gebühren mit meiner EC-Karte Geld abheben müsste am Automaten. Zum Glück weit gefehlt: Die allermeisten Läden, darunter mehrere Restaurants und Cafes, die ich besuchte und auch mein Hostel akzeptierte die Zahlung per Deutscher EC-Karte. Ohne Extragebühren.

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Haus verhurt? Das ist natürlich bitter, aber bei den Oranjes keine Seltenheit.

Rotterdam für Moderne, Utrecht für Romantiker

Ich war in Utrecht. Das ist die viertgrößte Stadt nach Amsterdam, Rotterdam und Eindhoven. Utrecht hat zwischen 300- und 400.000 Einwohnern und besteht hauptsächlich aus alten Gebäuden. Da ist der große Kontrast zu Rotterdam: Rotterdam ist neu mit prächtigen Glasbauten, Utrecht ist größtenteils alt mit wunderschönen kleinen Häusern und Grachten.

Utrecht gefällt mir viel besser als Rotterdam. In dieser kleineren Stadt wird noch viel mehr deutlich als in Rotterdam, wie viele Menschen per Fahrrad unterwegs sind. Statistisch gesehen hat jeder fahrradfähige Niederländer 1,3 Fahrräder (!). Das sieht man in dieser Stadt extrem. Teilweise ist es nervig, dass man sich ständig vor den Stahlrossfahrern in Acht nehmen muss, doch es macht auch einen wesentlichen Teil des Flairs der Stadt aus.

Der Stadtkern besteht aus jeder Menge Cafes, Restaurants und Modeketten. Bei den Cafes und Restaurants prägen fast gar keine großen Ketten das Stadtbild, bei den Modeläden sieht es hingegen anders aus. Hier sind auch die bekannten Ketten wie H&M, C&A oder G-Star vertreten.

Auf zwei negative Beispiele möchte ich noch genauer eingehen. Mc Donald’s hat sich sehr prominent einen zentralen Platz in der Stadt gesichert. Der Kapitalismus in seiner fiesesten Form versucht also von der Schönheit einer unverdorbenen, wunderschönen Stadt zu profitieren. Und dann kostet der Cheeseburger dort auch noch satte 1,95 Euro im Vergleich zu 1,19 Euro bei uns!

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Auch Nespresso, der Marketingkonzern, der die Wergwerf-Kaffekapseln erfunden hat und dessen Werbebotschafter der Sexiest Man Alive George Clooney ist, gönnt sich einen kleinen Laden im Herzen von Utrecht:

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Übrigens hat Utrecht nicht nur diese historische, wassernahe Seite, sondern direkt am Bahnhof gibt es ein großes überdachtes Shoppingzentrum, wie man sie mittlerweile fast in jeder etwas größeren Stadt findet. Die Hooge Catharijne. Hier mal ein Werbeplakat aus dem Inneren. Klickt auf das Bild, dann seht ihr, wie modisch jede einzelne Person auf diesem Bild gekleidet ist. Und tatsächlich ist mein Eindruck, dass das Modebewusstsein der durchschnittlichen Utrechterin deutlicher ausgeprägt ist als das der typischen deutschen Frau.

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Soviel erstmal zu meinen Eindrücken. Wenn ihr wollt, dass Steffen T aka der Alltagsökonom öfter solche Reisen unternimmt und darüber berichtet, dann unterstützt ihn mit einer Spende oder einem amazon-Kauf über einen Link. Tot ziens!

PS: Vielleicht melde ich mich gleich noch bei Instagram an, da kann ich dann neben diesen vielen Bildern noch ein paar Selfies hochladen.

 

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Autor: Alltagsoekonom

Der Volkswirt schreibt hier über persönliche und ökonomische Lebensführung, über Gerechtigkeit und über Gesellschafts- und Kartenspiele. Er freut sich immer über Kommentare, Feedback und Kooperationsgesuche. Sehr gerne über das Kontaktformular dieser Seite oder per Mail. Ansonsten ist der gute Herr auch bei google+ zu erreichen.

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