BRAVO-Kritik Teil 2: Der Umgang mit Werbung

Ich habe vor einiger Zeit bereits die BRAVO getestet und berichtet, wie niveaulos die darin enthaltenen Texte mittlerweile sind. Einziges Thema: Sex. Heute soll es vor allem darum gehen, wie die Jugendzeitschrift Werbung in ihrem Heft unterbringt.

Wir beginnen jedoch mit den Geschichten von Stars und Sternchen. Denn die Storys sind viel zu schlecht, um sie außen vor zu lassen. Auf dem Cover: Wie bei meinem letzten Kauf Selena Gomez, dazu Miley Cyrus und Justin Bieber. Es scheint für die BRAVO verkaufsfördernd zu sein, mit Geschichten über diese international gefeierten Kinder- und Teeniestars auf dem Heftcover für den Kauf zu werben.

Der Titel lautet diesmal zu einem angeblichen „MEGA-BEEF“ zwischen „Miley“ und „Sel“ (Abkürzungen sind cool und suggerieren, dass die BRAVO-Redaktion die Personen wirklich kennen würde, über die sie Geschichten schreibt): „Miley, du Bitch“. Die zweite Schlagzeile auf dem Titel betrifft Justin Bieber: „Liebes-Sensation- So süß verkuppelt er seine Mum.“

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„Plötzlich Schlampe!“ Bravo zu dieser Schlagzeile

Ich hatte es schon länger vor, aber jetzt habe ich es endlich gemacht. Ich habe mir die aktuelle Ausgabe der bekannten Jugendzeitschrift Bravo gekauft.

Es hat sich viel verändert zu früher. Ich habe die Bravo in meiner Jugendzeit selten gelesen, doch ich meine, dass es früher viele seichte Geschichten über irgendwelche „süßen Boys“ und „Girls“wie Oli P. (Flugzeuge im Bauch) oder Britney Spears gab. Das waren größtenteils harmlose Storys für verträumte Jungen und Mädchen, die einen der gängigen Stars anhimmelten.

Heute ist das anders. Die große Schlagzeile auf dem Cover, zum Großbild von Selena Gomez, lautet: „Plötzlich Schlampe! Rache-Sex! Hey Jus! Ich bin geiler als deine Bitches!“ Wahnsinn, das reichte mir als Kaufargument und schon landete die Zeitschrift in meinem Einkaufskorb. Doch der Heftinhalt sollte meine negativen Erwartungen noch übertreffen.

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