Wie der Zeitarbeitschef seine Sklaven schikaniert

Der betont freundliche Zweigstellenleiter der Zeitarbeitsfirma Insolvea, Meier*, sagt am Telefon: „Heute habe ich eine kleine Aufgabe für Sie. Ist nur kurz, in Wesel, ich nehme Sie mit.“ Leider ist jedoch bereits die Autofahrt nicht kurz, da man bis Wesel eine halbe Stunde unterwegs ist.

Eine typische Masche der Zeitarbeitsfirma ist, anstehende Arbeiten kleinzureden. Die „kleine“ Aufgabe bestand in diesem Fall darin, in bester Bauarbeitermanier eine komplette Seitenwand mit dem Hammer einzuschlagen. Eine körperlich sehr anstrengende Tätigkeit, bei der man hinterher komplett mit Staub bedeckt ist.

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