Ansichten eines Fondsmanagers

Heute morgen gehe ich zu meinem Briefkasten, nehme die Post heraus und traue meinen Augen nicht. Ein goldener Briefumschlag fällt mir in die Hände. Erstaunt öffne ich den Brief direkt vor Ort. Der Absender nennt sich Herr M. Anager und schreibt Folgendes:

„Im Bordrestaurant ist der Kaviar aus. Das darf doch nicht wahr sein. Ich gieße mir noch ein randvolles Glas Champagner nach und trinke es in einem Zug leer. Ich ärgere mich über die Deutsche Bahn.

Dann kommt der ICE endlich in Frankfurt an. Ich greife zu meinem Louis-Vuitton-Koffer und setze meine Ray-Ban-Sonnenbrille auf. Euphorisiert vom Alkohol fühle ich mich bereit für den Tag.

Ich kämpfe mich also durch die Massen von Menschen, die durch das Bahnhofsgebäude eilen oder die unzähligen Fressstände bevölkern. Immer wieder kommen mir heruntergekommene Gestalten entgegen, die mich um eine Spende anflehen. „Versager, besorg dir einen Job, wenn du Geld willst“, denke ich, während ich ihn keines Blickes würdige.

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