Werbegeschichten: Von lustig bis verwerflich

Heute möchte ich über Werbung sprechen. Ich habe drei Beispiele für Werbung. Zwei lustige Beispiele sind dabei. Werbung, über die ich lachen musste und die mich angesprochen hat. Und dann gibts da noch diese große Nachrichtenseite im Internet, die einem unseriösen Wirtschaftszweig den besten Werbeplatz zur Verfügung stellt.

Beginnen wir mit einer gelungenen Reklame. Um die Ostertage verweilte ich auf dem Kölner Hauptbahnhof, als mir eine Werbung für die Schokoladenmarke Ritter Sport auffiel. „Bitte lassen Sie ihr Gebäck nicht unbeaufsichtigt.“ Gefällt mir.

Weiter geht es mit einem Plakat aus dem Kommunalwahlkampf der politischen Parteien. Gestern Abend fuhr ich durch den Regen in Bonn, als ich an einer Straßenlaterne unten ein Werbeplakat mit der Aufschrift Lügen haben lange Leitern las. Weit darüber befand sich ein Werbeplakat einer rechtsextremen Partei. Wie auf diesem Bild sah es ungefähr aus. Toll.

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Warum viele Daytrader vor Spielsucht die Augen verschließen

In unzähligen youtube-Videos wird das Leben als sogenannter Daytrader in den höchsten Tönen gelobt. Ausgiebig werden die Vorteile aufgezählt, etwa dass man sein eigener Chef und örtlich nicht gebunden ist. Der Trader benötigt einen Internetzugang und ein Zugangsgerät – dann kann er auch am Strand von Rio de Janeiro mit Aktien, Rohstoffen oder Währungen handeln.

Ein nicht zu unterschätzender Nachteil fällt jedoch fast in jeder Dokumentation zum Thema Daytrading unter den Tisch: Das kurzfristige Spekulieren auf Kursverläufe von bestimmten Unternehmensaktien, Rohstoffen oder Währungen hat ein hohes Suchtpotenzial.

Der Fall Uli Hoeneß war ein prominentes Beispiel dafür: Laut eigener Aussage in der Wochenzeitung „Die Zeit“ verlor Hoeneß vollkommen die Kontrolle über sein Geld und die Zeit – ständig checkte er Aktienkurse über ein mobiles Anzeigegerät, er investierte wahnsinnige Summen und setzte sie letztlich in den Sand.

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