Gastbeitrag: Betrug, ein weites Feld

Betrug kommt in den unterschiedlichsten Formen vor. Er kann im privaten Umfeld vorkommen und nicht strafbar sein, viele Formen des Betruges stellen jedoch eine Straftat dar. Meist wird durch Betrug versucht, sich selbst einen materiellen Vorteil zu verschaffen. Die Opfer wissen oft lange gar nicht, dass sie betrogen wurden. Bei einem Verdacht, kann eine Detektei Licht ins Dunkel bringen.

Betrug im geschäftlichen Umfeld

Ob Lohnfortzahlungsbetrug, Abrechnungsbetrug oder Arbeitszeitbetrug – Arbeitgeber vermuten häufig, dass sie zu Unrecht für etwas bezahlen. Vor allem in Zeiten, da viele Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, kann schnell ein Verdacht aufkommen. Dieser muss jedoch nicht begründet sein und selbst einen Nachweis zu erbringen, dass beispielsweise nur ein Teil der vertraglich vereinbaren Arbeitsstunden geleistet wird, ist für Arbeitgeber oft unmöglich. Zunächst sollte ein klärendes Gespräch geführt werden.

Falls sich die Zweifel dadurch nicht aus der Welt schaffen lassen, ist die Beauftragung eines privaten Ermittlers ein mögliches weiteres Vorgehen. Im süddeutschen Raum bietet sich eine Detektei Esslingen an. Aber auch in Stuttgart, Freiburg, München oder Nürnberg finden sich Zweigstellen der renommierten Detektei Lentz. Diese arbeitet ausschließlich mit qualifizierten, festangestellten Ermittlern zusammen und beschäftigt generell keine Subunternehmer. Bei vermeintlichem Betrug im geschäftlichen Umfeld, wird meist ein Wirtschaftsdetektiv tätig. Die erbrachten Beweise werden alle rechtskonform erbracht, sodass diese auch vor Gericht verwertbar sind. Meist erfolgt die Übermittlung von Bildern, Berichten oder Videos sogar taggleich.

Vorsicht vor Immobilienbetrug

Durch Anbieter wie Airbnb, die private Wohnungen für einen kurzen Zeitraum vermieten, haben Betrüger im Bereich Immobilien eine neue Masche entwickelt. Nach der Anmietung über ein Ferienwohnungsportal, wird die Wohnung dann bei einer seriösen Immobilienseite wie Immobilienscout24 eingestellt. Interessenten werden dann von einem falschen Makler durch die Räume geführt. Jeder, der die Wohnung haben möchte, bekommt im Anschluss eine Zusage unter der Voraussetzung, dass eine Kaution oder Abstand für Möbel direkt bezahlt wird. Dieses Geld ist für die gutgläubigen Mietinteressenten dann meist verloren.

Unterhaltsbetrug – eine Straftat

Nach einer Trennung wird für die gemeinsamen Kinder Unterhalt fällig. Diesen bekommt derjenige, bei dem die Kinder leben und ist nicht antastbar. Anders verhält es sich bei Trennungsunterhalt, den ein Ex-Ehepartner oder eine Ex-Ehepartnerin erhält, wenn er oder sie den Unterhalt nicht selbst bestreiten kann. Unter Umständen wird dieser jedoch zu Unrecht eingefordert. Eine neue eheähnliche Gemeinschaft, in der die Partner zusammen leben und auch gemeinsam wirtschaften, kann die bisherigen Ansprüche nichtig machen. Wird die neue Beziehung verschwiegen, handelt es sich um Betrug. Ebenso verhält es sich, wenn beispielsweise eine neue Arbeitsstelle oder eine Gehaltserhöhung nicht angegeben werden. Auch hier kann bei einem Verdacht ein Privatdetektiv zunächst versuchen, den Sachverhalt aufzuklären.

Fazit

Viele Arten von Betrug sind strafbar und vermeintliche Opfer sollten sich professionelle Hilfe holen – ob von der Polizei oder einer Detektei. Bei Überführung werden vor Gericht Geldstrafen angeordnet, aber auch eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren kann verhängt werden. Bis zu zehn Jahre Gefängnis können Tätern drohen, die banden- oder gewerbsmäßig handeln. Durch umsichtiges Handeln kann die Gefahr zum Opfer zu werden jedoch häufig deutlich reduziert werden.

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