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Meine Erfahrung mit Online Videotheken

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Online-Videotheken bieten dem Kunden die Möglichkeit, sich Filme per Post zuschicken zu lassen bzw. diese direkt im Internet abzurufen. Dieser Beitrag soll näher erläutern, wie die Ausleihe funktioniert, mit welchen Preisen der Kunde zu rechnen hat und ob man die Filme findet, die man sich ansehen möchte.

Ich möchte hier meine Erfahrung mit zwei Anbietern weitergeben. Einerseits bin ich bei Lovefilm angemeldet, andererseits bei Maxdome. Lovefilm versendet hauptsächlich DVDs (haält aber auch ein geringes Streaming-Angebot bereit), während Maxdome ein großes Streamingportal ist, d.h. der Konsument schaut sich die Filme direkt im Internet an. Hier sei erwähnt, das Lovefilm und Maxdome nicht zwingend die besten Anbieter sein müssen. In Tests schneiden andere Anbieter sogar teilweise besser ab.

Kommen wir zuerst zu Lovefilm. Der Kunde legt ein Benutzerkonto bei Lovefilm an und teilt dem Unternehmen, dass mittlerweile zu Amazon gehört, seine Bankdaten mit. Lovefilm bucht dann den monatlich fälligen Betrag vom Konto ab. Dann füllt der Kunde seine sogenannte Leihliste mit den DVDs bzw. Blu-Rays, die er gerne sehen möchte. Gemäß dieser Leihliste sendet einem Lovefilm einen oder mehrere Filme nach Hause, je nach gebuchtem Paket (dazu später mehr). Den einzelnen Leihwünschen kann man dann noch eine Priorität zuordnen. Wenn man etwa eine hohe Priorität für einen Film wählt, bekommt man diesen im Vergleich zu weiteren Filmen bevorzugt zugeschickt.

Man bekommt die Filme nun in einem Umschlag zugeschickt, wobei man praktischerweise vom Umschlag nur einen Teil abreißen muss und dann bereits den Rückumschlag in der Hand hält, in dem man den Film zurücksendet. Eine Briefmarke muss man nicht mehr anbringen, d.h. die Portokosten sind mit dem monatlichen Abopreis abgegolten.

Womit wir bei den Kosten wären: Lovefilm hält unterschiedliche Pakete für den Kunden bereit. Ich besitze das Paket, bei dem ich maximal 2 Filme pro Monat erhalte, dabei jedoch nur einen gleichzeitig. Das Besondere an dem Angebot ist, das Filme nicht, wie in ,,normalen“ Videotheken üblich, am nächsten Werktag zurückgegeben werden müssen, sondern dass Filme ohne Mehrkosten über einen längeren Zeitraum ausgeliehen werden können (man zahlt jedoch so lange man eine DVD/ Blu-Ray zuhause hat weiter den Abopreis).Mein Filmpaket kostet 4,99 Euro/ Monat, was 2,50 Euro pro Film entspricht. Auch bei anderen Paketen landet man bei etwa 2,50 Euro.

Das Filmangebot ist aus meiner Sicht sehr umfangreich. Laut eigenen Angaben gibt es mehr als 45000 DVDs/Blu-Rays und alle halbwegs bekannten Filme sind dort meiner Meinung nach in jedem Fall zu finden.

Nun zum Streamingportal Maxdome. Dieser Anbieter hat natürlich den Vorteil, dass man nicht extra auf einen Film warten muss, sondern bei bestehender Internetverbindung direkt losschauen kann. Die Filme sind dann für 48 Stunden abrufbar. Derzeit zahlt man 14,99 Euro/ Monat und kann für diesen Preis a) so viele Serien, Dokus, Comedysendungen und bestimmte Filme wie man will schauen und b) zusätzlich 4 sogenannte Blockbuster anschauen: Diese Blockbuster sind oft zeitgleich zum DVD-Start abrufbar. Es ist jedoch auch möglich, Filme ohne Abo anzuschauen. Dann zahlt man für aktuellere Filme zwischen 2,99 und 3,99 Euro für 48 Stunden. Vor allem für jene, die ein Abo abschließen möchten, ist zu beachten, dass bestimmte Filme nicht verfügbar sind (z.B., Stand 3.11.12, Klassiker wie ,,Die Verurteilten“ oder ,,Der Pate“).

Zusammenfassend muss jeder für sich selbst entscheiden, ob sich der Service einer Online-Vieothek lohnt. In Studentenstädten etwa gibt es oft Videotheken, bei denen man Filme schon für ca. 50 Cent/Tag leihen kann. Im Vergleich sind so die Kosten von etwa 2,50 Euro/Film bei einer Online Videothek recht hoch, dafür ist die Auswahl jedoch sehr groß: Im Filmbereich bei Lovefilm, im Serienbereich bei Maxdome. Für Serienfans könnte ein Maxdome-Abo interessant sein, denn es lassen sich viele Folgen von Erfolgsserien wie Stromberg oder Breaking Bad abrufen.

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Autor: Alltagsoekonom

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