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Verarscht von Netflix´ Making a Murderer

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Bei Netflix gibt es eine „Dokumentationsserie“ namens Making a Murderer. Die hat nichts mit Wirtschaft zu tun, doch nach diesem emotionalen Wechselbad von bestürzt bis hin zu wütend, muss ich dazu einfach einen kleinen Artikel schreiben.

Hier geht es darum, warum ich mich verarscht fühle von den Machern der Serie. Warum ich der Ansicht bin, dass es sich bei Making a Murderer nicht um eine Dokumentation handelt.

Für alle, die die Serie gerade ansehen, oder noch anschauen wollen: Der folgende Text enthält Spoiler.

Making a Murderer ist eine Serie bei Netflix, die die Ereignisse um Steven Avery nachzeichnet, der 18 Jahre seines Lebens unschuldig im Gefängnis verbrachte und, kurz nach seiner Entlassung aus der Haft, eines Mordes angeklagt wird.

Die Guten und die Bösen sind klar definiert

Als ich die erste und bislang einzige Staffel zu Ende gesehen hatte, war ich fassungslos. Steven Avery verurteilt, Branden Dassey ebenso. Die korrupten Cops nicht zur Rechenschaft gezogen. Wie kann das sein? Wie schlimm ist es eigentlich um den Zustand des amerikanischen Rechtssystems, ach was, der ganzen Welt bestellt?

Das muss doch für jeden offensichtlich sein, dass Steven Avery es nicht getan hat. Dass er reingelegt wurde. Branden Dessy wurde doch von den Cops manipuliert und zu seinem falschen Geständnis überredet, glasklar. Und dieser Staatsanwalt Ken Kratz, der selbstverliebte Gockel, der steckt doch mit den korrupten Cops unter einer Decke, hundertprozentig. Eine große Verschwörung gegen die Avery-Familie!

Vielen anderen Menschen, die die Serie angesehen hatten, ging es genauso. Mehr als eine halbe Million Menschen unterschrieb bei change.org eine Petition an den US-Präsidenten, dieser solle Steven Avery begnadigen und aus der Haft entlassen (Der Präsident ist für diesen Fall jedoch gar nicht zuständig). Auf der anderen Seite erhielt der damalige Bezirksstaatsanwalt Ken Kratz nach eigener Aussage über 4000 Morddrohungen.

Nachdem ich mich von meiner Fassungslosigkeit und Ohnmacht wieder erholt hatte, die das Ende der Serie bei mir hinterlassen hatte, entschloss ich mich dazu, mir im Internet Einzelheiten zu den Geschehnissen der selbsternannten Dokumentationsserie anzusehen. Und mir wurde klar, dass sich die Serie eigentlich nicht mit dem Begriff Dokumentation schmücken darf.

Von einer Doku erwarte ich, dass Sie mir die wesentlichen,  für einen Sachverhalt relevanten Fakten nennt. Dass ich ein umfassendes Bild bekomme und mir meine eigene Vorstellung machen kann, was sich tatsächlich abgespielt hat. Making a Murderer erfüllt diese Erwartungen in keinster Weise. Making a Murderer ist einseitige Unterhaltung, die darauf abzielt, Steven Avery und Branden Dessy als Justizopfer darzustellen und Polizisten wie James Lenk oder Staatsanwalt Ken Kratz als die korrupten Bösen.

Making a Murderer verschweigt, was gegen die Unschuldigkeit Averys spricht

Making a Murderer verschweigt vor allem im Fall Steven Avery’s etliche wesentliche Punkte, die für dessen Schuld sprechen. Das betrifft einerseits die Vorgeschichte Averys, der bereits zuvor des sexuellen Missbrauchs von Frauen beschuldigt war. Hinzu kommt: Anders als in der Doku dargestellt, soll Avery die Katze nicht über ein Feuer geworfen haben, worauf diese zu brennen begann. Er soll die Katze mit Benzin übergossen und dann angezündet haben.

Weiter geht es mit wesentlichen Indizien, die Avery belasteten. Es wurde DNA von Avery im Auto der toten Frau gefunden, nicht nur sein Blut. Die Kugel mit der DNA, die die Polizisten in der Garage Avery’s fanden, wurde mit einem Gewehr Avery’s abgefeuert, dass sich über dessen Bett befand. Am Tag, an dem das Mordopfer Theresa zuletzt gesehen wurde, rief Avery zweimal mit unterdrückter Nummer bei dieser an. Es gibt noch etliche Dinge mehr, schaut euch die Liste selbst einmal an.

Hinzu kommt. Bei den Befragungen durch die Polizei gaben Avery und Dessy zunächst unabhängig voneinander an, den Abend der Tat getrennt verbracht zu haben. Erst später wechselten beide zu der Version, wonach sie zusammen ein Lagerfeuer gemacht haben (und möglicherweise die Überreste Theresas verbrannten). Weshalb die Lüge der beiden, weshalb nannten sie nicht ihr angebliches Alibi, weshalb verschwiegen sie das Feuer? Dessy antwortete zusätzlich im Verhör der Polizei auf die Frage, mit welcher Waffe Avery Theresa erschossen habe, korrekt mit der Angabe der Waffe, die über Averys Bett hing.

Außerdem: Die Polizisten Colborn und Lenk waren persönlich nicht von der Anklage Avery’s betroffen, für die falsche Verurteilung verantwortlich zu sein. Der Bezirk Manitowoc wurde durch seine Versicherung bei der Kompensationszahlung an Avery unterstützt, einzig die Versicherung des ehemaligen Polizeichefs Kochourek weigerte sich, dessen Schaden zu übernehmen. Worin liegt also für Colborn und Lenk das Motiv, selbst schwere Straftaten zu begehen und falsche Beweise gegen Avery zu platzieren? Um Kocourek vor einer persönlichen hohen Strafzahlung zu schützen? Das erscheint mir unwahrscheinlich.

Alles in allem ergibt sich ein vollkommen anderes Bild bei Hinzunahme dieser Fakten. Ein Bild, das es für mich plausibel erscheinen lässt, dass Avery die Tat begangen hat.

Ziel: Der Zuschauer soll mit den Guten mitfiebern im Kampf gegen das Böse

Making a Murderer berichtet einseitig über Dinge, die Avery entlasten und lässt Dinge beiseite, die diesen belasten. Und warum macht die selbsternannte Doku-Serie dies? Nach Aussage der beiden Macherinnen haben diese so viel Material gesammelt, dass sie nicht alles in der Serie unterbringen konnten. Wie lächerlich ist diese Aussage? Nebensächlichkeiten kann man weglassen, aber doch nicht wichtige Fakten, die ein ausgewogeneres Bild über die Realität vermitteln.

Und dann ist da die Aussage, man habe mit der Doku nicht das Ziel verfolgt, für Steven Avery einzutreten, sondern die Fehler des amerikanischen Justizsystems aufzuzeigen. Wie kann man die Fehler eines Systems aufzeigen, wenn man einen Fall einseitig und damit nicht realistisch darstellt?

In Wahrheit ging es vorwiegend darum, dem Zuschauer eine fesselnde Story zu erzählen. Eine Geschichte, die diesen fassungslos vor dem Bildschirm zurück lässt. Einen Krimi mit der Faszination des Echten. Die Story fesselt so sehr, weil sie die Charaktere konsequent in gut und böse einteilt. Gut sind Avery, der minderbemittelte Brendan Dessy, die Eltern Averys und die beiden Anwälte Averys. Schlecht sind Kratz und die Polizisten Lenk, Colbourn sowie Kocourek und Kusche.

Solch eine Erzählweise ist legitim, wenn es um fiktionale Geschehnisse geht. Doch es geht nicht, dem Zuschauer einen realen Mordfall einseitig aus Sicht der Verteidigung zu präsentieren und das ganze dann eine Dokumentation zu nennen. Der Fall hat reale Auswirkungen auf die Protagonisten. Die beiden Anwälte Averys werden als Sexsymbole und Helden gefeiert, Ken Kratz erhält Morddrohungen. Reaktionen der Zuschauer auf etwas, das sie für die Realität halten, dieser jedoch nicht entspricht.

Viele Menschen übernehmen ungeprüft das Bild, das Making a Murderer vermittelt

Wenn ich mir bei Youtube Videos zu diesem Fall anschaue und sehe, dass in einem Video einer der beiden Avery-Anwälte interviewt werden und kein Wort darüber verloren wird, wie die Faktenlage wirklich war und wie im Kommentarbereich Ken Kratz als Cunt beleidigt wird, wird mir ganz anders. Ich bin schockiert, wie sich viele Menschen ihre Meinung bilden beziehungsweise sie sich vorkauen lassen. Wie sie nicht kritisch hinterfragen.

Da muss man sich nicht wundern, dass Menschen wie Trump in den USA Präsident werden oder in Europa die rechtspopulistischen Parteien erstarken. Dass Menschen Politikern hinterherlaufen, die Ausländer pauschal als Kriminelle stigmatisieren. Dass Menschen an Zulauf gewinnen, die einfache Lösungen versprechen.

Ich sehe als berechtigt an, dass Making a Murderer immer wieder das große Medieninteresse an dem Fall Avery und Dassey zeigt und unterschwellig die Vorverurteilung Averys kritisiert. Da geht die Serie auf den wichtigen Punkt ein, dass Geschworene durch die mediale Berichterstattung zu vorgefertigten Meinungen kommen. Doch die Serie begeht ebenso den Fehler, Menschen einseitig zu informieren.

Making a Murderer schadet damit echten Menschen, von denen ein undifferenziert negatives Bild vermittelt wird. Die Macher der Serie betrügen den Zuschauer, der eine Dokumentation des Mordfalls erwartet. Und sie entwerten dadurch das berechtigte Anliegen, Lücken im Justizsystem der USA aufzuklären.

Zum Abschluss noch ein Interview mit Ken Kratz, der sich detailliert zu Making a Murderer und den verschwiegenen Fakten äußert. Und ganz so unsympathisch wie er in Making a Murderer porträtiert wird, wirkt er auf mich nicht.

photo credit: Tex Texin „Crime Scene Do Not Cross“ tape via photopin (license)

[Gesamt:2    Durchschnitt: 3/5]

Autor: Alltagsoekonom

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11 Kommentare

  1. Stimmt die Katze wird immer wieder erwähnt, ich persönlich vergleiche kein Tier mit einem Menschen. Sicher sind tierquäler schilmm, er hat es auch in seiner Jugend gemacht. Aber ist jeder der in seinem Leben einmal ein Tier gequält hat, auch in der Lage einen Mensche zu verstückeln. Was ich mich halt immer wieder Frage. Wenn die Beweise doch vorher da waren mit der Kugel den Schlüssel etc. warum wurde im Vorfeld bei X durchsuchungen nichts gefunden. Und wo ist das Blut des Opfers. Warum wurde mit einer Art Spritze sein Blut aus der Ampulle genommen, für was ? Ich könnte auch X verschiedene Dinge aufzählen, für welche die Anklage und Sie keine erklärung haben. Es muss doch jemand da gewessen sein und mit der Spritze da reingestochen haben und blut entnommen haben, aber warum wieso weshalb.

    Sicher: „Der Bezirk Manitowoc wurde durch seine Versicherung bei der Kompensationszahlung an Avery unterstützt…“ wir reden hier aber von den 400.000 nicht von den ursprünglich 30 Millionen 😉 sicher diese summe ist für eine Versicherung ein klacks…. wenn damit alles erledigt ist. =) bei 30 millionen wenn das durch gegangen wäre, sieht die welt schon anders aus.

  2. Satz mit X…

    Tu Dir selbst einen gefallen und schaue die Doku nochmal und am besten genau hinsehen und hören. Das meiste was Du versuchst hier „Aufzudecken“, wird in der Doku erwähnt. Steven Avery wird sowohl als guter als auch Böser hingestellt. Jeder zuschauer kann das neutral begutachten. Jedoch sprechen die Beweise für sich. Ein wenig logik und
    Tertis können, dann merkt man schnell, das Avery unschuldig ist und ein Opfer des Systems. Es ist leichter ein Redneck zu verutreilein und unterbelichteten jungen im ALter von 16 (Was Rechtswidrig war), als 50 Polizisten und Offizielle eines Bundesstaates. Sein anwesen wurde wie oft durchsucht? 7x oder so. Das ist unlogisch und unprofesionell.

    Bleib mal bei deiner Theorie, die aus der Luft gegriffen ist!

    • Das letzte, was ich nochmal mache, ist die Doku anschauen. Mich wundert, dass du die Darstellung in der Doku für ausgewogen hältst. Avery wird aus meiner Sicht positiver dargestellt, als er in Wirklichkeit ist.

      Ich behaupte nicht, zu wissen, dass Avery schuldig ist. Ich sage nur, dass viel mehr auf Avery und den Jungen hindeutet, als uns die Doku glauben machen will.

      • Bist du irgendwie auch einer von den Cops.
        Gibst dich hier total angepisst.
        Die DOKU erwähnt aber auch alles was von dir gerade angezweifelt wurde.
        Wie seine DNA an die Motorhaube kam. Wie lange er hätte die Motorhaube anfassen müssen um so viel DNA abzugeben. Meinst du er stand 4 Stunden mit der Motorhaube in der Hand?
        Und mit der Waffe wurde auch alles geklärt Kollege. Die besten und größten Wissenschaftler der USA haben die ganzen Tests durchgeführt und alle, aber auch wirklich alle sagen, dass so nicht der Tathergang war und Steven das niemals so gemacht haben könnte. Spiel hier nicht die eingeschnappte Leberwurst und werde mal ein wenig blickig.
        Korrupter geht es ja wohl nicht mehr.

  3. Ich denke, dass die 2. Staffel MAM jeden Zweifel beiseite legt. Mrs. Zellner hat so gut wie jeden „Beweis“ den man angeblich gegen Steven Avary in der Hand hatte wiederlegt. Mal ganz abgesehen von der Sache mit der Katze. Die ist tatsächlich passiert, dies gab SA auch zu und diese Tatsache wurde nicht verschwiegen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich Tierquälerei keineswegs als Kavaliersdelikt bezeichnen würde, muss dies aber noch lange nicht heißen, dass dieser Mensch auch morden würde. Deiner Definition einer Dokumentation kann ich mich nur anschließen. Allerdings kann eine Dokumentation nicht ausgewogener sein als die Geschichte selbst. Und das ist sie eben nicht. Und woher möchtest du wissen, dass SA positiver dargestellt wird als er ist? Dafür müsste er dir persönlich bekannt sein. Ich denke nicht, dass du das beuteilen kannst. Ich kann dir nur empfehlen oder besser ans Herz legen, dir die 2 Staffel anzuschauen.

    • Ich habe zur Zeit der Artikelerstellung diverse Dokumente angeschaut, die über Seiten wie reddit einsehbar sind. Dort ergab sich für mich ein vollkommen anderes Bild, als die Doku gezeichnet hat. Aus diesen Dokumenten geht nicht eindeutig hervor, dass die beiden Angeklagten schuldig sind. Doch es ist bei weitem wahrscheinlicher, als die Doku uns glauben machen möchte.

      • Ich denke Du solltest Dir mal Making a Murderer 2 anschauen.

        Mir ging es ähnlich wie Dir – ich hatte hunderte Seiten im Netz gesehen und war überzeugt davon das Avery wahrscheinlich schuldig war. Allerdings ist dies bei genauerem Anschauen der folgenden Fakten nun nicht mehr wahrscheinlich:

        – Die Kugel die man in der (staubigen) Garage fand, beinhaltet nur Holz und auch kein Blut. Es ist offenbar eine alte Kugel, die man durch die Holzwand in die Garage geschossen hatte. Allgemein wurde da überall rumgeballert und daher liegen dort auch überall Kugeln

        – Auf dem Tupfer, mit dem man von der Autoklappe einen Abstrich gemacht haben will, befindet sich keinerlei Verfärbung (von Öl, Rost, etc) und die DNA Ausschläge sind so gravierend, das sie nicht von der Hand oder Schweiß stammen können.

        – Halbachs Handy wurde zuletzt mehrere Kilometer von Averys Grundstück geortet

        – Bobby Dessay hatte einen Computer, auf dem er Tausende Fotos von kinderpornografischen Material und zerstückelten Frauen aufbewahrte.

        – Bobby Dessay verließ das Averyanwesen unmittelbar nach Teresa Halbach.

        – Suchhunde schlugen an einem Waldgebiet an, genau dort wo Halbach zuletzt geortet wurde. Offenbar wurde sie dort kurzzeitig begrabe, bis sie dann später vergraben wurde

        – In einer Kiesgrube neben dem Avery Grundstück fand man noch weitere Knochen ANDERER Menschen, viele mit Schnittnarben.

        – Ryan Hillegas besaß einen Terminkalender mit von Halbach eingetragenen Terminen, der nur aus dem Auto stammen kann. Demzufolge muss Hillegas am/im Auto gewesen sein.

        – Viele Beweise (wie die CD mit den Bildern) die gegen die Tatthese sprache hat die Staatsanwaltschaft bewusst unterschlagen.

        etc. etc. etc.

  4. Ich habe beide Staffeln gesehen und muss zugeben, dass ich zunächst denke die waren es nicht. Es sprechen ja wirklich viele Dinge dagegen. K. Zellner und ihr Team geben sich sehr viel Mühe das Gegenteil zu beweisen und es klingt das meiste sehr plausibel. Aber auch komisch, zunächst verdächtig sie den Mitbewohner, dann den Ex, dann die Polizei, dann Bob Dassey.Also so eine Rieseverschwörung ist auch absurd. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei so vielen Beteiligten einer mit der Wahrheit rausrückt bzw. sich verrät wäre doch recht groß. Also am Ende des Tages weiß man nicht mehr wem man glauben kann
    Sehe mir zur Erinnerung gerade die 1. Staffel wieder an. Der der behauptet es sei nicht möglich, dass man SA DNA am Autoschlüssel platziert hätte, der lügt doch. Wer sich mit Körpersprache auskennt sieht das. Und warum sollte jemand der soetwas erlebte und in Erwartung ist soviel Geld zu bekommen soetwas tun? Seine Freundin war gerade im Gefängnis, vielleicht ist er so gestört und es ist echt passiert. Außerdem denke ich Netflix möchte einfach nur den Zuseher fesseln, und das gelingt leider. Ob K. Zellner echt so ein guter Mensch ist oder ob Ruhm, Geld nicht dominieren? Jedenfalls zu behaupten, SA hätte sie nicht engagieren dürfen wenn er es war, denn sie findet die Wahrheit heraus klingt sehr überzeugend aber kann auch die volle Masche sein.

  5. Ich habe auch beide Staffeln gesehen und zusätzlich recherchiert. Alle Kritiker und Befürworter haben eines gemeinsam: Niemand kann aufgrund der Fakten mit Sicherheit und reinem Gewissen zum Urteil kommen – Avery und Dassey waren es. Bei Brendon haben ich sogar noch mehr Zweifel an seiner Beteiligung. Aus diesem Grund alleine sollten Beide nicht im Gefängnis sitzen.

  6. Das Problem sehe ich dass manche Indizien aus einem Buch zu stammen scheinen ( denke aus dem von kraatz).

    Diese kann ich schonmal nicht wirklich ohne untermauerung als Beweise ( Indizien) anerkennen.

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