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Videos als Marketingtool für Unternehmen

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Ich bin ein großer Anhänger von bewegten Bildern und verbringe, leider Gottes, zu viel Zeit bei Youtube. Dafür habe ich aber kein Fernsehgerät.

Dabei fällt mir auf, dass es auch viele Beispiele für Videos von Unternehmen gibt, die mich fasziniert haben.

Irgendwann bin ich einmal auf Explainity-Videos gestoßen. Das sind keine Unternehmensvideos, sondern Formate, die Begriffe aus dem Bereich Bildung erklären. Beispielsweise habe ich mal ein Video zum Thema Finanzkrise von Explainity gesehen.

Hier mal ein Beispiel zum Thema Globalisierung:

Mir gefällt die Machart dieser Videos. Komplizierte Zusammenhänge werden clever auf einfache Beispiele heruntergebrochen und durch das Zusammenspiel simpler Grafiken erklärt.

Erklärvideos mit per Hand eingeschobenen Grafiken

Dieses Konzept hat auch diverse Unternehmen überzeugt, die ihr Geschäftskonzept mithilfe dieses Anbieters dem Kunden näherbringen. Ein Beispiel ist eine Erklärung der Mitgliedschaft bei der Sparda Bank München.

Die Sparda Bank erklärt darin in nur 2:46 Minuten auf einfache Art und Weise nicht nur die dahinter stehende Unternehmensphilosophie (Gemeinschaftsgedanke), sondern auch, dass eine Mitgliedschaft Teilhaberschaft an der Bank bedeutet. Der Kunde wird so mit einfacher Sprache mit dem Konzept der Genossenschaftsbank vertraut gemacht. Eine tolle Alternative zum klassischen Firmenvideo, in denen sich einzelne Mitarbeiter vorstellen und das Firmengelände von einer Drohne erfasst wird.

Regelmäßige Videos zur Vermarktung des eigenen (Premium-)Angebots

Andere Unternehmen produzieren nicht nur ein Unternehmensvideo, sondern veröffentlichen regelmäßig Videos auf ihren Kanälen in den Sozialen Medien. Ich spiele beispielsweise gerne Schach. Im Internet gibt es diverse Anbieter wie etwa chess.com oder chess24. Beide Anbieter verfolgen ein sogenanntes Freemium Geschäftsmodell. Eine Basismitgliedschaft mit Grundfunktionen ist dabei kostenlos. Wer jedoch auf einen erweiterten Funktionsumfang zurückgreifen möchte, beispielsweise auf Videoserien zu Eröffnungen und bestimmten Themen bei chess24, der muss dazu eine Premiummitgliedschaft abschließen und zahlt eine Abogebühr.

Bei chess24 laufen an vielen Tagen Livestreams, in denen Premium-User der Seite gegen den im Bild gezeigten Großmeister antreten können. Ich bin großer Fanboy von Großmeister Jan Gustafsson. Ein unterhaltsamer und sehr sympathischer Typ. Chess24 streamt diese Veranstaltungen nicht nur bei Youtube, sondern stellt die Mitschnitte später auf den eigenen Kanal. Eine sehr unterhaltsame Art und Weise, um Werbung für das eigene Angebot zu machen. Ein weiteres Beispiel stellt Horst Lüning dar, zu dem ich schon einmal einen Artikel verfasst habe. Dieser Mann philosophiert über diverse gesellschaftliche Themen und promotet nebenbei den eigenen Online Whiskyversand.

Hier ein Schachvideo, in dem Jan Gustafsson gegen chess24-Premiumuser spielt und dabei locker drauflosredet.

Neben Videos veröffentlichen Unternehmen auch gerne sogenannte GIFs, vor allem wenn es darum geht, die eigenen Social-Media-Kanäle zu bespielen. GIFs (kann wie das englische „Dschif“ oder das deutsche „GIFF“ ausgesprochen werden) sind kurze, sich selbst wiederholende Stummfilme.

Beispiel: Dieses kleine Video von der bekannten Szene aus der Champions League, in der Lionel Messi Jerome Boateng nass macht.

Hier noch ein nützlicher Link, um GIFs selbst zu erstellen:

https://www.movavi.de/support/how-to/how-to-make-gif.html

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Autor: Alltagsoekonom

Der Volkswirt schreibt hier über persönliche und ökonomische Lebensführung, über Gerechtigkeit und über Gesellschafts- und Kartenspiele. Er freut sich immer über Kommentare, Feedback und Kooperationsgesuche. Sehr gerne über das Kontaktformular dieser Seite oder per Mail. Ansonsten ist der gute Herr auch bei google+ zu erreichen.

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