Wie das Internet für Messen und Veranstaltungen zum Schaukasten wird

Die aktuelle Situation in Bezug auf Messen und Veranstaltungen fügt der Wirtschaft einen großen Schaden zu, ist aber gleichzeitig auch eine Chance für Unternehmen, sich mit kreativen Ideen zu positionieren.

Hier kommt unter anderem der Schaukasten wieder zum Einsatz – virtuell und auch vor Ort.

 

Menschen informieren – neue Wege sind gefragt

Messen sind nicht nur für Fachbesucher jedes Jahr wieder ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, sich umfangreich zu informieren. Auch Interessenten können sich vor Ort einen Überblick über neue Produkte oder Dienstleistungen verschaffen, die sie so vielleicht gar nicht für sich entdeckt hätten. Durch die bestehende Pandemie und das andauernde Veranstaltungsverbot befinden sich Unternehmen in einer Situation, die andere Reaktionen erfordert. Es zeigt sich, dass immer mehr Anbieter erneut den Schaukasten für sich entdecken und gleichzeitig Verlagerungen in das Internet durchführen.

Vor Jahrzehnten war der Schaukasten der Bereich, in dem sich die Menschen über Neuerungen informieren konnten. Heute ist er eine Möglichkeit, das Interesse der Kunden an den Produkten im Geschäft zu wecken. Die Menschen denken mehrfach darüber nach, ob sie ein Geschäft betreten. Die Corona-Krise droht den Verfall der Innenstädte zu beschleunigen. Einzelhändler haben festgestellt, dass es sich lohnen kann, die aktuellen Angebote in einem Schaukasten zur Verfügung zu stellen und es so dem Kunden leichter zu machen zu entscheiden, ob sich für ihn ein Besuch im Laden lohnt.

Messen werden online durchgeführt

Der Schaukasten vor Ort ersetzt jedoch nicht die ausgefallenen Messen und Veranstaltungen. Auch während Corona gibt es Ideen,  wie man Messen vor Ort weiter abhalten kann. Er ist eine Möglichkeit, die regionalen Probleme beim Konsumverhalten anzugehen und die Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Immer mehr Unternehmen und Veranstalter entdecken nun aber auch die Möglichkeit, Messen in das Internet zu verlegen. So fand etwa die Computerspielmesse Gamescom in diesem Jahr zum ersten Mal rein virtuell statt.

Hier kann von einem virtuellen Schaukasten gesprochen werden. Die Besucher loggen sich ein, nachdem sie sich ausgewiesen und ihre Eintrittskarte vorgezeigt haben. Sie haben nun die Möglichkeit, die einzelnen Stände aufzusuchen, sich hier zu informieren oder auch virtuell beraten zu lassen.

In diesem Zusammenhang wird der Schaukasten zu einer virtuellen Herausforderung, der sich die Menschen stellen. Die Gestaltung des eigenen virtuellen Messestandes bringt zahlreiche Möglichkeiten mit sich, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und so neue Kunden zu gewinnen.

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